Musik-Streaming-Dienste – Musik „to go“

Der Trend geht heutzutage in vielerlei Hinsicht weg vom dauerhaften Besitzanspruch und hin zur Flatrate. Das gilt nicht nur für Filme und Serien, sondern auch für Musik. Immer mehr Menschen lassen die CD oder auch Schallplatte im Regal verstauben. Musik-Streaming-Dienste wie Spotify, Apple Music, Deezer oder Amazon Music Unlimited werden deshalb immer beliebter.

Die erste Wahl beim Musik-Streaming ist laut der Marktforschungsstudie „Digitale Familienkommunikation“ des Münchner TNS-Instituts nach wie vor Spotify: 17 Prozent der Befragten nutzen diesen Dienst regelmäßig, gefolgt von Amazon Music (14 Prozent) und Google Music (8 Prozent). Den vierten Platz teilen sich Apple Music und Deezer (7 Prozent) knapp vor Napster. Die Schlusslichter stellen gemeinsam Ampya, Juke und Tidal dar (jeweils 5 Prozent).

Entsprechend nennt Spotify mittlerweile User-Zahlen weit jenseits der 100 Millionen-Marke. Auch Apple Music ist auf dem Vormarsch und spricht von knapp 30 Millionen zahlenden Nutzern. Und nach wie vor verzeichnet die Branche ein konstantes bis atemberaubendes Wachstum, so dass ein Ende der Erfolgsgeschichte vorerst wohl nicht abzusehen ist.

Das Angebot ist groß – probieren geht vor abonnieren

In der Regel verlangen Streaming-Dienste rund zehn Euro im Monat für den vollständigen und werbefreien Zugriff auf ihre Musikbibliotheken. Dieser Betrag lässt sich vielleicht ja über einen Cosmo Casino Bonus wieder reinholen.

Aber Spotify und Deezer etwa bieten neben ihren Premium-Paketen auch einen gänzlich kostenlosen Zugriff an. Allerdings gibt es wichtige Unterschiede im Angebot.

Bei Spotify zum Beispiel können Nutzer ihre Playlisten mit einer kostenlosen Version in der Zufallswiedergabe hören, Lieder aber nur begrenzt überspringen. In regelmäßigen Abständen läuft Werbung. Die kostenpflichtige Premiumversion (9,99 Euro) kommt ohne Werbung und Einschränkungen aus und bietet besseren Ton und eine Downloadfunktion für den offline-Modus.

Bei Deezer wiederum kann der Nutzer zwischen drei unterschiedlichen Angeboten wählen: Discovery, Premium und Premium+. Discovery ist kostenlos und wird daher ebenfalls mit Werbung finanziert. Die Soundqualität ist außerdem nicht so gut wie bei den beiden kostenpflichtigen Programmen.

An CD-Qualität reicht allerdings ohnehin kein Anbieter auch mit seinem kostenpflichtigen Angebot nicht heran. Wer Musik-Streaming nahezu ausschließlich auf dem Smartphone nutzt, kann aber getrost bei seinem Gratis-Account bleiben.

Unterschiede gibt es neben dem Nutzungsumfang übrigens auch in Sachen Bedienung und Datenschutz. Im Netz finden sich zahlreiche Angebotsvergleiche und Übersichten der einzelnen Musik-Streaming-Dienste. Es ist also ratsam, sich erst einmal einen Überblick zu verschaffen und die verschiedenen Streamingdienste zum Beispiel auch während eines Probemonats mal zu testen.

Mehr Musik als man hören kann

Die Vorteile des Musik-Streaming liegen eindeutig in der steten Verfügbarkeit, der Flexibilität und natürlich Vielfalt der Angebote. Als Abonnent eines Musik-Streaming-Dienstes hat man jederzeit fast uneingeschränkten Zugriff auf die riesigen Musik-Bibliotheken mit häufig mehr als 40 Millionen Titeln. Das sind mehr Songs als „Mensch“ sich in seinem ganzen Leben anhören kann. Im Gegensatz zur klassischen Form des Musikhörens sind also hinsichtlich der Musikvielfalt kaum Grenzen gesetzt, auch neue Musik lässt sich somit leicht neu entdecken.

Was vielleicht sogar am besten ist, das lästige Taggen und verwalten der Musik fällt gänzlich weg, und Cover muss auch niemand aus dem Netz ziehen oder gar selber basteln – die Musik-Bibliothek ist von Anfang an aufgeräumt.

Nichts für wahre Musik-Genießer

Nicht nur dass die Soundqualität selten an CD-Qualität herankommt, auch die permanente Verfügbarkeit sowie riesige Auswahl kann überfordern und der Musik ihren Reiz nehmen. Entsprechend leidet der intensive Genuss von Musik mitunter sehr. Als weiterer Nachteil ist anzumerken, dass die „gemieteten“ Songs aus lizenztechnischen Gründen aus dem Angebot unterschiedlicher Anbieter unvermittelt verschwinden können und dem Abonnenten dann nicht länger zur Verfügung stehen. Und zu guter Letzt kann man Titel von Musik-Streaming-Diensten nicht ohne weiteres exportieren, um sie beispielsweise als musikalische Untermalung für den Videoschnitt nutzen zu können.

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