Streaming Dienste – Disney und Co. nehmen die Verfolgung auf

Haben Sie mal wieder Lust auf Ihren Lieblingsfilm? Aber keine Lust zu warten, bis irgendein Sender ihn mal wieder zeigt? Video Streaming Dienste sind die Antwort und die wohl modernste und bequemste Art, Filme und Serien zu genießen. Die Möglichkeit, Filme und Serienfolgen einfach per Internet auf alle möglichen Endgeräte zu streamen, hat unsere Art und Weise, Inhalte anzusehen, grundlegend verändert.

Was ist Video Streaming?

Als „Streaming“ bezeichnet man die gleichzeitige Übertragung und Wiedergabe von Mediendaten (Video, Audio) über ein Netzwerk, in der Regel ist damit das Internet gemeint. Diese Technologie wird heutzutage vor allem von Videoplattformen wie YouTube oder von Video-on-Demand-Portalen eingesetzt. Dadurch ist es möglich, Filme und Serien direkt über den eigenen PC, Fernseher oder per Mobilgerät zu streamen, weswegen Video-on-Demand-Portale teilweise auch als „Online-Videotheken“ bezeichnet werden.

Flatrate: Film- und Serienvergnügen zum Festpreis

Auch Subscriptional Video on Demand oder SVoD genannt. Dieses Modell beschreibt die klassische Flatrate. Sie leihen so viele Filme und Serien, wie Sie wollen und bezahlen dafür einen fixen monatlichen Betrag. Bei Wildz können Sie Ihre Freizeit auch investieren, um entertaint zu werden.

Vorteile: Fixer Festpreis ohne zusätzliche Kosten, in der Regel flexibel kündbar und besonders gut für Serienfans geeignet. Nachteile: Kaum aktuelle Blockbuster oder Serien aufgrund von mangelnden Lizenzen.

Das SVoD-Model eignet sich ideal für Filmfans und Serienjunkies, die so gefesselt sind, dass sie am liebsten tagelang Filme und Serien schauen würden. Beispiele für reine SVoD Anbieter sind Netflix, oder Sky Ticket.

Einzelabruf: Flexibilität durch einzelne Transaktionen

Auch Transactional Video on Demand oder TVoD genannt. Wem das Modell mit monatlichen Kosten nicht zusagt, der ist mit Einzelabruf-Anbietern bestens bedient. Hier bezahlen Sie nur on Demand Filme und Serien, die Sie wirklich ansehen – ohne Vertrag, ohne Abo, ohne versteckte Kosten. Finden Sie nur hin und wieder mal Zeit für einen Film- oder Serienabend, ist TVoD das Richtige für Sie. Ein besonderes Plus: Aus lizenzrechtlichen Gründen dürfen Einzelabruf-Anbieter sehr viel aktuellere Filme anbieten als Flatrate Portale.

Mischanbieter: Das Beste aus beiden Modellen

Es gibt einige VoD Anbieter, die beide Modelle miteinander verbinden, also sowohl eine Flatrate als auch Filme im Einzelabruf anbieten. Mit diesen Streaming Portalen sind Sie sehr flexibel, da Sie sowohl auf eine Auswahl an Flatrate-Angeboten als auch auf aktuelle Blockbuster im TVoD zugreifen können. In der Regel nutzen Sie die beiden Modelle völlig unabhängig voneinander. VoD Anbieter, die beide Modelle mischen, sind maxdome sowie Amazon Video.

Video-Streaming-Dienste unter der Lupe

Die wohl bekanntesten Video-Streaming-Portale auf dem deutschen Markt sind maxdome, Amazon Video und Netflix. Sie unterscheiden sich in Umfang der Film- und Serienauswahl, der Kompatibilität mit diversen Endgeräten und natürlich im Preis.

Amazon Prime Video schlägt sich dabei insgesamt sehr gut. Sowohl was die IMDB-Bestenliste als auch aktuelle Blockbuster angeht, erzielt der Anbieter Spitzennoten. Einzige Schwäche sind aktuell noch klassische Filme. Dies ist allerdings ein allgemeines Problem im VoD, und immerhin schlägt Amazon mit 70 Prozent die Konkurrenz noch locker. Auch toll: Insgesamt stehen fast 30 Prozent aller verfügbaren Filme in der Flatrate zur Verfügung. Nur bei neueren Streifen ist das aus lizenzrechtlichen Gründen nicht der Fall.

In Sachen Filmen kann Netflix der Konkurrenz nicht das Wasser reichen. Das gilt vor allem für Einzelabruf-Anbieter wie Videoload oder Videobuster, die sich hauptsächlich auf Spielfilme spezialisiert haben. Ein weiteres Problem: Netflix kann als reines Flatrate-Portal nicht die Lizenzen für die neuesten Blockbuster vorweisen. Kinofilme kommen, wenn überhaupt erst sehr spät zu Netflix, weswegen das US-Portal in dieser Kategorie leider keinen Blumentopf gewinnt.

Bei den Serien sieht es schon ein wenig besser aus, auch wenn das Ergebnis mit 38 von 100 gesuchten Titeln nicht gerade berauschend ist. Relativ gut schlägt sich der Anbieter hier in den Kategorien „Die besten Serien aller Zeiten“ sowie „Seriencharts“. Kein Wunder, denn ein nicht eben kleiner Teil dieser Listen besteht aus von Netflix produzierten Serien. Ansonsten ist auch hier die Auswahl eher dürftig. Das verdeutlicht noch einmal die Netflix-Strategie, lieber eigene und qualitativ hochwertige Inhalte zu vertreiben, anstatt auf Masse zu setzen.

Disney+ ist der jüngste Anbieter in Sachen Streaming, hat aber große Ziele: dem bisherigen Platzhirsch Netflix den Kampf anzusagen. Das könnte auch gelingen, denn Disney+ hat den entscheidenden Vorsprung, Inhalte nicht erst produzieren zu müssen, sondern direkt mit bekannten und etablierten Marken wie Marvel und Star Wars ins Rennen zu gehen – von den klassischen Disney-Produktionen ganz zu schweigen. So stehen zu Beginn rund 500 Filme und 7.500 Serienepisoden aus der langjährigen Geschichte von Disney zur Verfügung. Exklusive Eigenproduktionen aus den Disney-, Marvel- und Star Wars-Universen sollen das Portfolio in Zukunft stark aufwerten und Fans langfristig binden. Im Grunde erlaubt sich Disney+ nur wenige Schwächen. So stehen zum Start – aufgrund noch laufender Lizenzverträge – nicht alle Inhalte der erwähnten Franchises sofort zur Verfügung. Das größte Manko dürfte allerdings die Entscheidung sein, ausschließlich FSK-12-Titel ins Angebot zu nehmen. Fans erwachsener Film- und Serienunterhaltung schauen hier in die Röhre. Genauso wie deutsche Nutzer, übrigens; bei uns startet Disney+ erst Ende März 2020, und ist bis dahin auch auf Umwegen kaum zu bekommen.

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5 Tipps, um Display-Kratzer vom Smartphone zu entfernen

Die wohl ungünstigste Eigenschaft von Handy-Displays: Sie zerkratzen leicht. Und mal Hand aufs Herz – es gibt wohl einige unter uns, deren Bildschirme Risse aufweisen, oder? Nicht umsonst wird oft von der so genannten Spider App gesprochen. Auch wenn die Kratzer nicht unbedingt die Funktion des Smartphones beeinträchtigen, sind sie dennoch sehr lästig. Eine Lösung wäre es, erfolgreich Fishin Frenzy bei Lapalingo zu spielen und sich gleich ein neues Gerät zuzulegen. Aber es gibt auch einfache Erste-Hilfe-Tricks, die dabei helfen können, die Kratzer zu kaschieren oder sogar zu entfernen. Zudem bekommt ihr Tipps, wie ihr Displaykratzern vorbeugen könnt.

Tipp 1: Vorsicht ist besser als Nachsicht

Damit es gar nicht erst so weit kommt, dass der Smartphone-Bildschirm zerkratzt, solltet ihr gut vorsorgen. Dabei hilft euch eine Display-Folie, die es für euer spezielles Gerät im Handel zu kaufen gibt. Diese klebt ihr auf den Bildschirm. So bleibt das Display erstmal rissfrei, selbst wenn die Folie ein paar Kratzer abbekommt. Außerdem empfehlen wir euch, euer Smartphone mit einem Case zu schützen. Falls es einmal auf den Boden fällt, wird so nicht gleich das Display erreicht. Und außerdem solltet ihr diese Grundregel beachten: Den Handybildschirm so weit wie nur möglich von spitzen Gegenständen, wie zum Beispiel dem Haustürschlüssel, in der Tasche zu entfernen. Eine andere Möglichkeit, euer Handy vor Kratzern zu schützen, sind flüssige Displayschutze.

Tipp 2: Hausmittel Zahnpasta

Bei ganz leichten Kratzern hilft das Hausmittel Zahnpasta weiter. Da sie aus Partikeln besteht, die sich zum Polieren und Schleifen eignen, kann sie dazu beitragen, ein Display von Kratzern zu befreien. Hierbei ist vor allem wichtig, eine gute Zahnpasta zu verwenden und nicht auf das günstigste Exemplar zurückzugreifen. Um Kratzer zu entfernen, tragt ihr eine geringe Menge der Zahnpasta auf ein dünnes weiches Tuch auf und poliert dann in kreisenden Bewegungen das Display. Wichtig: Falls ihr diesen Trick anwendet, ist besondere Vorsicht geboten! Schließlich hat Zahnpasta eigentlich einen anderen Zweck. Im schlimmsten Fall können Kratzer sogar vergrößert werden. Deswegen solltet ihr wirklich nur bei leichten Rissen auf das Hausmittel zurückgreifen.

Tipp 3: Hausmittel Backpulver

Auch Backpulver soll als Hausmittel dazu dienen, Kratzer auf dem Handy-Display zu entfernen. In diesem Fall wird ein Päckchen Backpulver mit etwas Wasser zu einer körnigen Masse vermengt. Das Gemisch sollte auf keinen Fall flüssig sein! Dann trägt man es mit einem Tuch auf die Risse auf und poliert in kreisenden Bewegungen. Im besten Fall sind die Kratzer danach weg.

Tipp 4: Politurpaste und Anti-Kratzer-Kits

Des Weiteren gibt es jede Menge Anti-Kratzer-Kits verschiedener Hersteller, die ihr im Handel erwerben könnt. Diese wurden allein zum Zweck der Riss-Entfernung hergestellt und sollten daher auf ihre Funktion geprüft worden sein. Aus diesem Grund eignen sich diese Mittel mit Sicherheit am besten, um Kratzer zu entfernen. Meist kosten die Kits ebenfalls nur wenige Euro und ein geeignetes Politurtuch wird mitgeliefert.

Tipp 5: Display austauschen

Wenn alle Tricks nichts bringen und euer Display nicht mehr zu retten scheint, müsst ihr wohl oder übel ein neues einsetzen. Denn sind zu viele Risse im Bildschirm, die auch noch sehr tief sind, können die oben genannten Tricks vermutlich nicht helfen. Wer sich den Display-Austausch allein nicht zutraut und lieber auf Nummer sicher geht, kann eine Handywerkstatt seines Vertrauens aufsuchen.

40 Jahre Walkman, und wie wir heute ohne ihn auskommen können

Am 1. Juli 1979 wurde der erste Walkman verkauft. Der kleine Kasten, „Ur-Ahn“ von CD-Spieler, MP3-Player und ja, irgendwie auch dem Smartphone, war schon nach kürzester Zeit ein Muss für jeden Jugendlichen.

Dann begann Ende der 90er die Digitale Revolution und machte ihm den Garaus. Wurden in Deutschland 1994 noch 4,2 Millionen Stereopockets verkauft – so heißt der Oberbegriff für alle mobilen Mini-Cassettenspieler –, so waren es im Jahr 2014 gerade noch 20 000. Danach reißen die Aufzeichnungen der Experten ab.

Die Kassette steht aber nur am Anfang der Geschichte mobiler Musikunterhaltung: 1984 erscheint mit dem Discman D-50 Sonys erster mobiler CD-Spieler. 1992 folgt mit der MiniDisc die verschleißfreie Variante mobiler Medien. Und durch einen Hack und die Verbreitung des Internets wird das Datenreduktionsverfahren MP3 geborgen. Immerhin: Die jetzt Walkman genannten Sony-CD-Portis spielen selbstgebrannte Daten-CDs mit MP3-Musik seit der Jahrtausendwende klaglos ab.

Als dann noch Apple den iPod vorstellt, sieht nicht nur Sony alt aus, sondern auch andere etablierte Anbieter von Unterhaltungselektronik.

Nur, den iPod hat Apple mittlerweile ebenfalls aus seinem Programm genommen.

Wer trotzdem nicht auf ein mobiles Abspielgerät für Audio-Dateien verzichten möchte, für den gibt es neben Apple zum Glück noch etliche weitere empfehlenswerte Hersteller. Diese sind überwiegend auch günstiger als der ehemalige Marktführer, dennoch können ein paar erfolgreich eingesetzte Roulette Strategien nicht schaden.

Inzwischen heißen diese portablen Musikspieler nicht mehr MP3-Player, sondern DAP. DAP steht für „Digital Audio Player“ und der Grund für den anderen Namen liegt auf der Hand: Gerade für Musikliebhaber ist MP3 nicht mehr das Format erster Wahl, wenn es um beste Klangqualität geht. Formate wie FLAC sind verlustfrei und bieten noch viele weitere technische Vorteile gegenüber MP3-Dateien.

Die meisten DAPs haben allerdings entweder keinen oder nur sehr begrenzten internen Speicher. Der Kauf einer microSD-Karte ist daher empfehlenswert.

DAPs funktionieren in der Regel auch ohne Zusatz-Software wie iTunes. Wer seine Musiksammlung trotzdem synchronisieren möchte und keine Lust hat, Dateien einzeln zu kopieren, kann auf kostenlose Lösungen wie MusicBee oder FreeFileSync zurückgreifen.

iPod-Alternativen im Überblick

Shanling M1

Das 1998 in China gegründete Hifi-Unternehmen Shanling hat sich voll und ganz auf Audioprodukte spezialisiert und inzwischen mehrere DAPs im Angebot, die eine hervorragende Alternative zum iPod sind. Der M1 ist ein Einstiegsmodell und für Hi-Res Audio zertifiziert. Folgende Formate beherrscht der Player: APE, FLAC, ALAC, WMA, AAC, OGG, MP3, WAV, AIFF, DSF, DIFF.

Mit Abmessungen von 60 mm x 50 mm x 12,8 mm ist der Shanling M1 erfreulich kompakt und passt damit in jede noch so enge Hosentasche. Der Akku verspricht eine Spieldauer von 9 bis 10 Stunden, die Standby-Zeit wird mit 10 Tagen angegeben. Sollte dem Player einmal die Puste ausgehen, kann man ihn ganz einfach über den USB-C-Anschluss aufladen. Unterstützt werden microSD-Karten mit einer Größe von bis zu 256 GB. Mit einem Preis von um die 99 EUR ist der Shanling M1 außerdem auch noch sehr günstig.

MP3-Player von Soulcker

Dieser MP3-Player kostet zwar unter 40 Euro, geizt dafür aber nicht mit der Ausstattung. Neben dem MP3- Player gehören noch Kopfhörer und ein Sportarmband zum Lieferumfang. Dadurch ist dieser Musikspieler der ideale Begleiter beim Joggen. Durch den integrierten Schrittzähler bietet er sogar ein paar Fitness-Funktionen. Wer lieber kabellos unterwegs ist, kann dies ebenfalls tun: Der Player unterstützt Bluetooth. Zwar nur 4.0, aber bei dem Preis ist das durchaus angemessen. Der interne Speicher von 8 GB kann dank microSD-Karte um bis zu 128 Gigabyte erweitert werden. Und der Akku verspricht eine Laufzeit von bis zu 55 Stunden.

Wer aber auf der Suche nach einem kleinen und treuen musikalischen Begleiter ist, der die Hosentaschen nicht ausbeult, ist mit USB-Stick-MP3-Playern gut bedient. Das Modell AGTek U3 überzeugt durch eine Akkulaufzeit von circa zehn Stunden. Außerdem wird der MP3-Player mit einer AAA-Batterie betrieben. Der interne Speicher beträgt 8 GB, dieser ist aber dank microSD-Karte erweiterbar und es werden Karten mit einer Kapazität von bis zu 32 GB unterstützt. Genug Platz also für die Lieblingsmusik. Preis: Ungefähr 20 Euro.

 

Quelle: musikexpress.de

Bilder: pixabay

Hörst Du schon, oder lebst Du noch?

Der Bewohner eines Hauses kann sich heutzutage schon morgens direkt im Bad mit seinen Lieblingssongs in Stimmung bringen, beim Frühstück in der Küche die neuesten Nachrichten übers Internetradio hören und am Wochenende eine Party im Wohnzimmer mit den aktuellen Chart-Hits über einen Streamingdienst oder aus der eigenen Musikbibliothek beschallen. Multiroom-Soundsysteme dienen schon seit längerem dazu, alle Räume einer Wohneinheit bequem mit Musik zu versorgen.

Allerdings hat man zuvor im besten Falle über einen casinoEuro Bonuscode gewonnen, denn bislang kosten solche klangvollen Multiroomsysteme ziemlich viel Geld.

Neben dem Sound ist auch das Licht ein besonders wichtiges Element, wenn es darum geht, im eigenen Zuhause die richtige Stimmung zu schaffen. Mit dem Drücken des Lichtschalters verwandelt sich ein dunkler, wenig einladender Raum in einen Ort, an dem man gerne ist. Und wenn man dazu noch seine Lieblingsmusik hört, werden aus alltäglichen Situationen ganz besondere Momente.

Es war also nur eine Frage der Zeit, bis sich die größte Haushaltsmöbelmarke der Welt damit befasste, wie sich diese wesentlichen Faktoren für ein gemütliches Zuhause verbinden lassen. Dazu holte sich Ikea mit Sonos einen der Marktführer für aktive Lautsprechersysteme und über WLAN miteinander vernetzte Hifi-Komponenten ins Boot. Gesteuert werden diese Audiosysteme mit einer App auf dem Smartphone, Tablet PC oder Desktop PC, sowie neuerdings auch per Sprachsteuerung.

Und was passiert, wenn man Sound und Licht vereint? Antwort von Ikea und Sonos: Die SYMFONISK Tischleuchte mit WiFi-Speaker – ein Möbelstück, das Sound und Aussehen in einen neuen Bezug setzt, das sich auf besondere Weise in das Zuhause integriert und es so ermöglicht, die eigenen vier Wände mit Sound – und Licht – einzurichten.

Wenn die Tischleuchte zum Sounderlebnis wird

IKEA hat bei der Produktentwicklung langjährige Einrichtungskenntnisse mit eingebracht und das Design entwickelt, während Sonos das umfassende Knowhow in Sachen Sound beigesteuert hat. „Uns war von Anfang an klar, dass wir den traditionellen ästhetischen Look von Hightech-Geräten infrage stellen wollten. Für die Idee, eine Leuchte mit einem Speaker zu kombinieren, haben wir uns von einem offenen Kamin inspirieren lassen, denn er verbreitet gleichzeitig Wärme und angenehme Klänge“, erzählt Iina Vuorivirta, eine der Designerinnen bei IKEA.

Tad Toulis, Vice President Design bei Sonos ergänzt: „Sound ist ein großer Teil unserer Identität und ein zutiefst emotionaler Teil unseres ganzen Lebens, ob es um das mitreißende Lachen deines Babys geht oder den 80er-Jahre-Hit, den deine Mutter so liebt. IKEA und Sonos sind sich der Bedeutung von großartigem Sound bewusst, und seinem Potenzial, unser Leben zuhause positiv zu beeinflussen. Musik und Licht spielen eine wesentliche Rolle bei der Gestaltung eins angenehmen Raumgefühls.“ Ob die SYMFONISK Tischleuchte mit WiFi-Speaker beides abbilden kann, bleibt abzuwarten. Für IKEA ist die neue SYMFONISK Kollektion in jedem Falle ein wichtiger Meilenstein auf dem Weg zu einem smarteren Zuhause.

Über das SYMFONISK Sortiment

Zum SYMFONISK Sortiment gehört neben der Tischleuchte mit WiFi-Speaker auch der Regal-WiFi-Speaker, der kürzlich sogar mit einem Ret Dot Design Award ausgezeichnet wurde. Beide Modelle sind ein vollwertiger Teil des Sonos-Systems und lassen sich ganz einfach mit allen anderen Smart Speakern und Komponenten der Marke gruppieren sowie komfortabel über die Sonos-App steuern.

Offizielle Deutsche Jahrescharts: Deutsche Musik anhaltend beliebt

Das Jahr neigt sich dem Ende zu und vor Weihnachten gibt es wieder besonders viele und ganz verschiedene Hitlisten von den unterschiedlichen Playern im Markt.

Die Offiziellen Deutschen Charts ermittelt jedes Jahr die GfK Entertainment im Auftrag des Bundesverbandes Musikindustrie und führt dazu viele Einzelrankings zu einer Gesamtwertung zusammen. Die Ergebnisse veröffentlicht die GFK seit diesem Jahr nun schon zu Beginn der Adventszeit. So liefern die Jahrescharts dann Orientierung, wann sie benötigt werden – und das ist für viele Fans, Künstler, Musikschaffende und Medien eben meist schon vor Weihnachten.

Auch wer noch ein schnelles Geschenk sucht, wird da fündig. Und das Geschenkegeld kann man kurzweilig mit einer Auswahl an Spielen und etwas Glück dazugewinnen.

Helene Fischer und „In My Mind“ räumen ab

Überraschend ist wohl die anhaltend große Begeisterung für Musik „made in Germany“. Schlagerstar Helene Fischer hatte sich schon 2017 mit ihrem selbstbetitelten Werk („Helene Fischer“) durchgesetzt und führt nun zum fünften Mal innerhalb von sechs Jahren mit einem Album die Endauswertung an. Der Dance-Hit „In My Mind“ von Dynoro und Gigi D’Agostino war hingegen bei den Singles der absolute Überflieger und stand ganze elf Wochen an der Spitze.

Silber und Bronze der Single-Jahrescharts holen Ed Sheeran („Perfect“) und Bausa („Was du Liebe nennst“). Die beiden bringen jeweils einen zweiten Track in der Top 20 unter: „River“ von Eminem feat. Ed Sheeran rangiert auf Platz 17, „Casanova“ von Summer Cem & Bausa auf Platz 18. El Profesor/Hugel sichern sich mit dem offiziellen Sommerhit „Bella Ciao“ den sechsten Platz hinter Calvin Harris & Dua Lipa („One Kiss“, vier) und Dennis Lloyd („Nevermind“, fünf). Auffällig ist der hohe HipHop-Anteil innerhalb der Hitliste: Rund ein Fünftel der 100 erfolgreichsten Singles 2018 stammt von deutschsprachigen Rappern. Alleine Capital Bra und RAF Camora bugsieren jeweils sechs bzw. fünf Tracks ins Ranking.

Bei den Alben gehen die weiteren Medaillen an Bonez MC & RAF Camora („Palmen aus Plastik 2“) und Gzuz („Wolke 7“). Hier besonders zeigt sich der unverändert hohe Trend zu nationalen Produktionen. Zwei Drittel der Top 100 besteht aus deutschen bzw. deutschsprachigen Künstlern. In den Top 10 sind es sogar neun von zehn Interpreten. Nur Ed Sheeran („÷“, fünf) tanzt, oder vielmehr singt aus der Reihe. Beliebte Segmente neben HipHop und Pop sind Schlager und Volksmusik, mit Top-Positionen für Ben Zucker („Na und?!“, sieben), Santiano („Im Auge des Sturms“, neun) und Eloy de Jong („Kopf aus – Herz an“, zehn).

Wie wird ausgewertet?

Die Offiziellen Deutschen Charts werden in jedem Jahr von GfK Entertainment im Auftrag des Bundesverbandes Musikindustrie e.V. ermittelt. Sie decken 90 Prozent aller Musikverkäufe ab und sind das zentrale Erfolgsbarometer für Industrie, Medien und Musikfans. Basis der Hitlisten sind die Verkaufs- bzw. Nutzungsdaten von 2.800 Einzelhändlern sämtlicher Absatzwege. Dazu zählen der stationäre Handel, E-Commerce-Anbieter, Download-Portale und Musik-Streaming-Plattformen.

Quelle: presseportal.de

Alle Jahre wieder…

Die Adventszeit ist die Zeit der Weihnachtslieder-Klassiker wie „Last Christmas“ oder „All I Want For Christmas Is You“. Manche haben sich im Laufe der Jahre zu „Weihnachtshits“ entwickelt, andere dagegen sind noch weitestgehend unbekannt, bieten aber eine gute Alternative zu den meist überhörten Hits im Radio.

Die ältesten Weihnachtslieder im westlichen Kulturkreis waren lateinische Hymnen, die zum Gottesdienst gesungen wurden. Erst seit dem 18. Jahrhundert werden Weihnachtslieder auch im Familienkreis gesungen und seit dem 19. Jahrhundert „boomte“ die Weihnachtsmusik so richtig.

Laut Duden ist ein Weihnachtslied ein „Lied, das traditionsgemäß zur Weihnachtszeit gesungen wird und dessen Text sich auf Weihnachten bezieht.“ Diese Definition hätte zur Folge, dass manche Titel im eigentlichen Sinne gar keine Weihnachtslieder sind, auch wenn sie jedes Jahr hartnäckig zu Weihnachten gespielt werden.

Bestes Beispiel dafür ist der Dauerbrenner „Last Christmas”. Der Song handelt nicht von Weihnachten oder einem seiner Sitten und Bräuche, sondern dreht sich vielmehr um eine gescheiterte Liebesbeziehung. Trotzdem ist er fester Bestandteil des jährlichen Vorweihnachtsradioprogramms und wird fest mit der Zeit um Weihnachten assoziiert – und inzwischen von vielen gehasst.

Was macht einen Song zum Weihnachtshit?

Der Musikwissenschaftler Professor Joe Bennett vom renommierten Boston Conservatory at Berkeley hat mit seinem Team Spotify-Daten ausgewertet, um herauszufinden, welche Songs vor Weihnachten besonders beliebt sind, und was sie gemeinsam haben.

Die Forscher nahmen sich die 200 Lieder vor, die im Vereinigten Königreich in der Woche vor dem 25. Dezember 2016 am häufigsten gespielt wurden. 78 davon waren Weihnachts- oder Feiertagslieder. Diese Auswahl analysierten Bennett und seine Kollegen genauer. Die nicht ganz ernst gemeinte Studie ist übrigens nicht in einer Fachpublikation erschienen.

Einige der Ergebnisse: Die allermeisten der Lieder, 95 Prozent, waren in einer Dur-Tonart geschrieben, in 49 Prozent wurden Schlittenglocken verwendet („sleigh bells“) und erschreckende 13 Prozent dieser beliebtesten Weihnachtslieder wurden von Michael Bublé gesungen. Neun verschiedene Themen konnten die Wissenschaftler in den Songtexten ausmachen, darunter „Zuhause/Heimat“, „Verliebt sein“ und „Weihnachtsmann“.

So weit, so wenig überraschend. Witzig ist nun, dass zwei Songschreiber, Harriet Green und Steve Anderson, Bennetts Erkenntnisse zur Grundlage nahmen, um den perfekten Weihnachtssong zu schreiben. In „Love’s not just for Christmas“ kommt einundzwanzigmal das Wort „Christmas“ vor, und es klingt auch sonst sehr … weihnachtlich.

Daher nun ohne weitere Vorrede Vorhang auf für den besten Weihnachtssong jenseits von Bing Cosby und Wham: Love’s not just for Christmas

Gibt es auch Songs, die einen nicht um den Verstand bringen und trotzdem für Stimmung sorgen?

Traditionelle Lieder neu verpackt oder ganz neue Lieder sind immer eine gute Alternative unterm Tannenbaum. Das zusätzliche Budget dafür kann man sich mit etwas Glück hier dazugewinnen.

Musikalische Highlights sind zum Beispiel die „Branches” mit „O come, o come, Emmanuel” oder „Bifrost Arts” mit „Messiah”. Das Album „For Folk’s Sake It’s Christmas” ist eine weihnachtliche Zusammenstellung diverser Folk-Künstler und auch eine wundervolle Alternative.

Mamma Mia! feiert sein Comeback auf großer Bühne

Zehn Jahre nach der Veröffentlichung des Films Mamma Mia! fasziniert die Musik von ABBA noch immer Jung und Alt. Mit der Fortsetzung Mamma Mia! Here We Go Again im Sommer 2018 wurden abermals unzählige Zuschauer an die Kinokassen gelockt. Der große Erfolg wird zum Jubiläum mit neuerlichen Aufführungen in den Vereinigten Staaten bedacht. Ob Fans in Deutschland sich ebenfalls freuen dürfen und wie die Jubiläumsfeierlichkeiten aussehen, erfahren Sie hier.

Fans in Deutschland gucken in die Röhre

Als die Geschichte mit dem Eurovision Song Contest 1974 ihren Durchbruch erlebte, konnte noch niemand absehen, was einmal aus ABBA werden würde. Die schwedische Gruppe wurde seitdem zu einer der kommerziell erfolgreichsten Bands ihrer Generation, ehe die Bandkarriere schließlich wieder endete. In der Zwischenzeit brachte sie einen Nummer 1 Hit nach dem anderen heraus, die Fans alle in Mamma Mia! auf der Kinoleinwand bewundern durften. Der Film von Regisseurin Phyllida Lloyd war ein großer Erfolg und stellte bis zuletzt mehrere Rekorde auf. So spielte der Film weltweit rund 616 Millionen US-Dollar ein und wurde zum erfolgreichsten Live-Action Musical-Film, ehe Beauty and the Beast den Titel 2017 übernehmen konnte. Des weiteren handelte es sich um den erfolgreichsten Film mit weiblicher Regie, bis Patty Jenkins mit Wonder Woman im gleichen Jahr zurückschlug.

Der große Erfolg führte fast zwangsweise zu einer Fortsetzung. Mamma Mia: Here We Go Again kam im Sommer 2018 in die Kinos und sollte die Geschichte mit einem Großteil der bekannten Besetzung fortschreiben. Mit weltweiten Einnahmen von 393 Millionen US-Dollar war die Fortsetzung deutlich weniger erfolgreich als der erste Film, konnte die Produktionskosten allerdings mehrfach wieder einspielen. Der erste Film kommt nun dank Fathom Events und Universal Pictures in den Vereinigten Staaten auf die Leinwände zurück. Am 4. und 6. November wird der Film landesweit noch einmal gezeigt und soll die Besucher zum Mitsingen anregen sowie Erinnerungen wecken. Deutsche ABBA-Fans schauen allerdings in die Röhre; hier wird der Film nach derzeitigem Stand nicht noch einmal gezeigt.

Die Rekordbrecher von ABBA

Die speziellen Aufführungen von Mamma Mia! sollen nicht nur den Film mit der legendären Musik präsentieren, sondern ebenso einen Blick hinter die Kulisse gewähren. Meryl’s Big Number benötigte viel harte Arbeit, um zu dem Titelsong zu werden, den die Besucher schließlich im Kino genießen konnten. Die Interviews mit Regisseurin Phyllida Lloyd sowie den Schauspielerinnen Meryl Streep und Amanda Seyfried komplettieren den Film im November 2018. Neben den beiden Stars sind auch viele weitere bekannte Namen am Set zu finden gewesen, etwa Julie Walters oder der durch die James Bond Reihe zum Ruhm gelangte Pierce Brosnan, der viermal in die Rolle von 007 schlüpfte. Deutlich öfter gelang es ABBA laut dem Betway Blog, Erfolge zu feiern. Neun ihrer 25 Singles landeten auf Platz 1 der deutschen Single-Charts.

Von Waterloo bis Dancing Queen finden sich diverse bekannte Titel unter den Nummer 1 Hits. Die erfolgreichste Single ist dennoch Fernando, die 26 Wochen auf der höchstmöglichen Platzierung verbrachte. Mit Gold erreichte ausgerechnet ein Greatest Hits Album im Jahr 1992 die kommerziell gesehen besten Werte.

Kopfhörer – Musik aufs Ohr

Der Kopfhörer ist im Prinzip eine erstaunliche Erfindung. Er ermöglicht es uns, immer und überall, ob unterwegs oder zuhause Musik ohne Lautsprecher zu hören. Egal ob für den MP3-Player, das Smartphone oder die Stereoanlage – Kopfhörer werden an vielen Geräten heute ganz selbstverständlich verwendet. Dank moderner Übertragungstechniken wie Funk oder Bluetooth sind wir dabei sogar richtig flexibel und nicht mehr unbedingt auf ein Kabel angewiesen.

Das Angebot ist heute riesengroß, da fällt es nicht leicht, den Überblick zu behalten. Kopfhörer gibt es außerdem in jeder Preisklasse und in abwechslungsreichen Designs. Wie finde ich bei all der Auswahl das Modell, das den persönlichen Vorlieben, dem Einsatzzweck, dem Budget und dem eigenen Musikgeschmack gerecht wird?

Schon mal vorweggenommen, in der Regel wird es nicht bei einem Modell bleiben, viele Menschen besitzen heutzutage mehrere Kopfhörer für jeweils unterschiedliche Einsatzzwecke.

Das eigene Budget spielt bei der Kaufentscheidung natürlich eine Rolle. Wer nur ab und an unterwegs ein bisschen Musik über seinen MP3-Player oder sein Handy hören möchte, ist möglicherweise mit einem günstigen Kopfhörer zufrieden. Einfache aber gute Modelle bekannter Markenhersteller gibt es bereits für unter 29 Euro. Wer Musik jedoch hauptsächlich über den Kopfhörer hört, wird ganz sicher bereit sein, etwas mehr zu investieren. Vor allem wenn er zuvor auf gluecksbonus.de gewonnen hat.

Die kleinen Kopfhörer, die im Ohr getragen werden, lassen sich platzsparend verstauen, sie sind ideal für unterwegs oder zum Sport und außerdem optisch unauffällig. Große Muschel-Kopfhörer wurden früher vorwiegend zuhause getragen, doch auch das hat sich geändert, denn besonders die farbenfrohen Designermodelle liegen ganz im Trend. So sieht man immer mehr Menschen, die mit einem großen, bunten Kopfhörer durch die Stadt laufen.

Mittlerweile gibt es auch so genannte Leicht-Kopfhörer wie z. B. den Koss Porta Pro, die ein besonders angenehmes Tragegefühl bieten und sich durch bewegliche Bügel ebenfalls problemlos in der Jackentasche verstauen lassen. Fazit: Für welche Bauart Du Dich entscheidest, ist vor allem eine Frage Deiner Vorlieben.

Im Ohr, am Ohr, über dem Ohr…

Eine Frage des Einsatzzweckes ist es allerdings, ob es offene, geschlossene oder halb geschlossene Kopfhörer sein sollen.

Offene Kopfhörer sind so gebaut, dass das Ohr nicht vollständig abgeschirmt wird. Es gibt sie in jeder Bauart, also zum Beispiel als Muschel- bzw. Bügel Kopfhörer oder In-Ear-Kopfhörer (im Ohr sitzend). Der Kopfhörer liegt dabei nur außen auf der Ohrmuschel auf oder wird locker in die Ohrmuschel gelegt.

Die offene Bauform soll ein besonders natürliches Hörerlebnis bieten. Da das Ohr nicht vollständig verschlossen wird, können Außengeräusche weiterhin wahrgenommen werden. Aus diesem Grunde eignen sich offene Kopfhörer auch noch für den Straßenverkehr. Aber: Die Lautstärke muss so gering sein, dass Warnsignale noch wahrgenommen werden können.

Geschlossene Kopfhörer schirmen das Ohr fast vollständig von der Außenwelt ab. Je nach Bauart umschließen sie entweder die gesamte Ohrmuschel (bei Muschel Kopfhörern) oder sitzen ähnlich wie ein Ohrenstöpsel direkt im Gehörgang (bei In-Ear Modellen). Nebengeräusche werden überwiegend ausgeblendet, so dass der Hörgenuss nicht getrübt wird. Der Schalldruck kann nicht nach außen entweichen, wodurch der Bass druckvoller klingt. Außerdem ist bei dieser Bauform eine geringere Lautstärke nötig, um das gewünschte Klangergebnis zu erreichen, weil der Schall unmittelbar in das Ohr eindringen kann.

Geschlossene Kopfhörer sind ideal, um im Tonstudio, zuhause oder wo auch immer ganz in Ruhe Musik, Radio oder ein Hörspiel zu hören. So lässt es sich durch die geschlossene Bauart auch leichter voll und ganz auf das Hören konzentrieren und besser entspannen.

Halboffene Kopfhörer sind eine relativ neue Entwicklung. Hier versucht man sozusagen einen Kompromiss zwischen der geschlossenen und offenen Bauform zu finden. Bei einem halboffenen Kopfhörer wird das Ohr zwar von der Umgebung weitestgehend abgeschirmt, allerdings nicht so stark wie bei den geschlossenen Modellen. Die tiefen Töne werden nach außen durchgelassen, dadurch soll ein natürlicher Klang erzeugt werden. Außengeräusche können zwar noch wahrgenommen werden, aber deutlich leiser als bei einem offenen Kopfhörer. Deswegen ist diese Bauform für die Teilnahme am Straßenverkehr auf jeden Fall nicht geeignet.

Da die halboffene Variante das Ohr nicht so fest umschließt und nicht tief im Gehörgang sitzt, ist der Tragekomfort besser als bei den komplett geschlossenen Modellen.

Mit oder ohne Kabel?

Unter den hochwertigen Studio Kopfhörern findet man viele kabelgebundene Modelle. Dies hat einen Grund, denn das Kabel garantiert immer eine störungsfreie Übertragung. Allerdings ist Kabel nicht gleich Kabel. Spiralförmige Kabel sind besonders praktisch für kleine Kopfhörer, die man unterwegs in die Jackentasche stecken möchte. Sie lassen sich bei Bedarf auseinanderziehen und nehmen ansonsten wenig Platz weg. Zudem ist hier die Gefahr eines Kabelsalats deutlich geringer.

Wesentlich häufiger findet man allerdings Modelle mit normalen, glatten Kabeln. Diese sollten immer sorgfältig aufgewickelt werden, um Knicke und Knoten im Kabel zu vermeiden. Auch sollte das Kabel bei Bedarf ausgetauscht werden können, denn ein Kabelbruch gehört zu den häufigsten Defekten an Kopfhörern. Bei sehr preiswerten Modellen ist dieser Aspekt nicht ganz so wichtig, da sich hier der Austausch des Kabels ohnehin kaum lohnen dürfte.

Kabellose Kopfhörer erfreuen sich zunehmender Beliebtheit. Das Signal wird hier entweder über Funk oder über Bluetooth übertragen. Die digitale Übertragung per Bluetooth ist heutzutage die am häufigsten zu findende Technologie. Der Vorteil liegt hier ganz klar in der maximalen Bewegungsfreiheit. Und dank digitaler Datenübertragung rauschen die modernen, kabellosen Kopfhörer kaum noch oder gar nicht mehr. Denn das Rauschen analoger Funktechnik kam früher zu Stande, wenn das Signal nicht vollständig übertragen wurde. Bei der digitalen Datenübertragung hingegen gibt es sozusagen nur „an“ oder „aus“, das Signal wird entweder übertragen oder nicht übertragen.

Und zu guter Letzt – welcher Kopfhörer für welche Musikrichtung?

Der eigene Musikgeschmack kann und sollte durchaus einen Einfluss auf die Kaufentscheidung haben. Natürlich kannst Du mit einem guten Kopfhörer jede Musikrichtung hören und genießen. Aber es gibt im Klangbild der einzelnen Modelle doch geringfügige Unterschiede. Während ein Modell basslastiger ist, bietet ein anderes einen besonders natürlichen, ausgeglichenen Klang. Viele Hersteller bieten unterschiedliche Kopfhörermodelle für bestimmte Musikrichtungen an. An den Herstellerangaben kann man sich gut orientieren.

Kopfhörer für klassische Musik sollten beispielsweise ein besonders harmonisches, natürlich klingendes Klangbild bieten. Starke Bässe sind hier weniger erwünscht. Ganz anders sieht es bei Hip-Hop, Soul oder Rock und Heavy Metal aus, kräftige Bässe sind hier besonders wichtig. Manche Hersteller bieten sogar Kopfhörer für eine bestimmte Zielgruppe an. So sind die beliebten Beats by Dr. Dre besonders auf Hip-Hop und Rap ausgelegt.

Für elektronische Musik wie zum Beispiel House und Techno sind nicht nur starke Bässe, sondern auch ausgeprägte Höhen wichtig. Ein solches Klangbild bieten die meisten DJ Kopfhörer.

Nicht zuletzt hängt das bevorzugte Klangbild natürlich auch von den eigenen Hörgewohnheiten und Vorlieben ab. Die Empfehlungen der Hersteller besagen lediglich, dass ein Kopfhörermodell für eine bestimmte Musikrichtung besonders gut geeignet ist. Das heißt natürlich nicht, dass man mit diesem Kopfhörer nicht auch andere Musikstile hervorragend hören kann.

In the Summertime…

Die Fenster sind offen, die Verdecke aufgeklappt, das tragbare Radio ist immer mit dabei, und Musik liegt in der Luft. Sommerhits, um genau zu sein. Sie sind eher gemächlich, einfacher Beat, eingängige Melodie. Tanzbar müssen sie sein, Urlaubstimmung verbreiten. Man taucht in sie hinein wie in den Pool seines Ferien-Ressorts und schwelgt in Erinnerungen an die Parties unter freiem Himmel mit Blick auf Palmen und Meer. Wie kommt es, dass wir sie einen ganzen Sommer lang rauf und runter hören, um sie dann im Herbst zu den Urlaubserinnerungen zu legen?

Einen Sommerhit kann man nicht planen – oder doch?

Einer Studie der University of Huddersfield in Großbritannien zufolge gibt es eine stereotype Formel, die den perfekten Sommerhit entstehen lässt. Danach gibt es den so genannten „Ohrwurm-Quotienten“ („Catchiness Quotient“), der sich aus verschiedenen Variablen zusammensetzt. Dazu zählen höchst wissenschaftliche Zutaten wie etwa die Entfernung von Halbtönen zum höchsten und niedrigsten Ton im Refrain, die Anzahl der verwendeten Akkorde, Anzahl der Schritte in einer Tanzabfolge oder, ganz profan, die Aufwendungen für das Marketing durch die Plattenfirma. Der Quotient bestätige, so die Studie, dass es eine Formel für das Phänomen eines Sommerhits gebe und warum aus musikwissenschaftlichen Gründen in beinahe jedem Sommer die Hitparaden durch derart eingängige und einprägsame Songs überfallen würden. Die Studie lässt allerdings offen, ob alle von ihr untersuchten Sommerhits diesem Schema folgen und ob die Käufer von Tonträgern ihr Kaufverhalten danach richten.

Kalkulierter Ohrenschmaus

Sicher ist, Sommerhits sind tatsächlich wenig innovativ. Denn sie sollen milliardenfach gehört werden. Dafür folgen sie bestimmten kompositorischen Mustern. Dass den Namen des Interpreten am Anfang des Sommers noch niemand kennt, passiert dabei immer wieder, ist unter Umständen sogar ebenfalls hilfreich. Newcomer können sich vielleicht noch am besten auf das einstellen, was zu einem Sommerhit gehört: Latino-Flair, Lebensgefühl, Spaß, leicht bekleidete Mädchen im Video. Die Platten der Großen kommen ohnehin erst wieder im August. Und die etablierte Prominenz macht lieber selbst Urlaub. So entsteht ein Sommerloch, das die Newcomer mit ihren Sommerhits füllen können.

Finanzkräftig unterstützt von der Plattenindustrie. Sie beschäftigt längst spezielle Promo-Agenturen, die die Kneipen, Clubs und Diskos und Radiostationen auf Mallorca und Ibiza mit den Sommerhit-Kandidaten beliefern. So wird der Song zum Souvenir, zum Ohrwurm, den man sich aus dem Urlaub mitbringt. Die Platte kauft man dann zu Hause. Ein Re-Import gewissermaßen. Das Budget dafür kann man übrigens mit etwas sommerlichem Glück auf Sportwetten PayPal gewinnen.

Traditionell erscheinen nur die wenigsten Sommerhits wirklich im Sommer, sondern meist schon einige Monate vorher, nicht selten sogar bereits im Vorjahr. So haben die Tracks genug Zeit, sich im Trommelfell warm zu grooven.

Ohrwurm von Eintagsfliege

So entsteht aus dem Zusammenspiel sommertypischer Songs und einem intensiven Rundfunkairplay die Hochsaisonfür die Popmusik, wenngleich auch nicht gerade die hohe Kunst des Pop.

Der Sound etwa im letzten Jahr – wieder mal: Latin-Pop, Reggaeton, irgendwie karibisch. Es bleibt ungenau. Und nervt auch manchmal. Die gute Laune von Despacito klingt so kalkuliert, manch einer möchte fast gähnen. Und damit reiht sich der Hit von Louis Fonsi ein in die lange Liste von bekannten Hits weniger bekannter Interpreten.

Den Anfang macht der wohl erste Nummer-eins-Hit aus dem Jahr 1959 von einem gewissen Brian Hylands. Den kennt wohl niemand mehr, aber seinen Sommerhit schon: Itsy Bitsy Teenie Weenie Yellow Polkadot Bikini, der über eine Million Mal verkauft wurde. Die ersten Sommerhits hatten somit auch mit dem Sommer zusammenhängende Themen zum Inhalt, was jedoch später nicht immer der Fall war.

Als einer der erfolgreichsten Sommerhits aller Zeiten gilt In the Summertime von Mungo Jerry, der am 22. Mai 1970 veröffentlicht wurde und mindestens sechs Millionen Mal verkauft worden ist. Er verwirklicht alle Anforderungen an einen Sommerhit: textlich auf den Sommer bezogene Freizeitinhalte, tanzbarer Rhythmus, eingängige Melodie, rechtzeitige Veröffentlichung und Rang Nummer eins der Hitparaden in 26 Ländern. Auch Lou Begas Mambo No. 5 von 1999 gehört in die Kategorie der umsatzstärksten Sommerhits.

Diese Rechnung geht zwar nicht immer auf, aber immer wieder mal. Inzwischen auch im Winter. Seit der Urlaub im Schnee ebenfalls zur Ballermann-Party aufgepeppt wurde, arbeiten die Plattenfirmen an den Songs zum Grölen auf der Alm. Das Ergebnis heißt zum Beispiel Anton aus Tirol und kommt von DJ Ötzi.

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Qweb – Der Videokonverter im Test

Besonders das Anschauen von Videos auf YouTube ist in diesen Tagen einigen Einschränkungen unterworfen. Dabei handelt es sich um eine bequeme Möglichkeit, um an die gewünschten Songs im MP3-Format zu kommen. Doch es bietet sich zum Beispiel bei einer schlechten Internetverbindung nicht die Möglichkeit, ohne Download auf die gewünschten Inhalte zuzugreifen. Auch eine kleine Internetflat des Smartphones entwickelt sich in dieser Hinsicht zu einem K.O. Kriterium. Der Anbieter Qweb möchte dagegen Abhilfe schaffen. Doch was leistet die Anwendung im Test?

Features und Funktionen

An erster Stelle ist es natürlich angebracht, den Blick auf die Funktionen der Anwendung zu lenken. Tatsächlich wurden von Seiten der Entwickler große Mühen unternommen, um Qweb zu einer umfangreichen Vielfalt zu verhelfen. Einerseits ist es mit wenigen Klicks möglich, Videos beliebiger Webseite auf das eigene Endgerät herunterzuladen. Dabei entscheidet der Nutzer selbst darüber, welches Format er fortan benutzen möchte. So lässt sich der Download zum Beispiel den individuellen Anforderungen eines Smartphones, Tablets oder Laptops anpassen. Weiterhin lässt sich dieser mit nur einem Klick starten.

Die Seite des Anbieters unter https://www.qweb.de zeigt außerdem, dass ein Video binnen kurzer Zeit in eine Tonspur umgewandelt werden kann. Immer wieder gibt es für die Anwender Situationen, in denen darin ein großer Nutzen liegt. Dies trifft zum Beispiel auf Podcasts in den beliebten Kategorien Persönlichkeitsentwicklung oder Kochen zu, welche häufig eine besondere Länge an den Tag legen. Um die Größe der Datei in diesem Fall nicht überhand nehmen zu lassen, bietet es sich geradezu an, allein die Tonspur zu nutzen. Für all diese Aktivitäten erweist sich Qweb als sehr gut geeignet. So wird der Download im MP3-Format zur Alternative für Streaming-Dienste.

Der Weg zur Vollversion

Viele Anbieter derartige Programme sind zuletzt dazu übergegangen, ihren Nutzern zunächst eine kostenlose Testversion an die Hand zu geben. Ein solches Vorgehen ist allerdings meist mit klaren Einschränkungen verbunden, welche die Nutzbarkeit der Anwendung in entscheidender Form beeinträchtigen. Bei Qweb haben sich die Verantwortlichen dazu entschieden, allein die Vollversion in den Mittelpunkt zu stellen.

Ein kleines Manko ist der Download, der durchgeführt werden muss, bevor die Nutzung von Qweb möglich ist. Dadurch ist es nicht direkt in einer Flash-Version möglich, auf das Angebot zuzugreifen und die diversen Vorzüge zu erfahren. Dafür entschädigt jedoch die hohe Zuverlässigkeit, mit der die Software ausgestattet ist. Dadurch steigt der Komfort der Nutzung, nachdem der Download durchgeführt worden ist, direkt und unmittelbar an.

Viele Einstellungsmöglichkeiten

Stetig erweitert werden die Einstellungen, die sich bei Qweb nutzen lassen. So bietet sich beispielsweise die Gelegenheit, die Dateigröße der konvertierten Videos durch die Wahl der gewünschten Qualität zu beeinflussen. Im Test erwiesen sich die Einstellungen als ein äußerst präzises Mittel, welches durchaus die Chance bietet, den Konverter an die eigenen Bedürfnisse in optimaler Weise anzupassen.

Ein Vorteil gegenüber vielen Angeboten der Konkurrenz liegt darin, dass das Herunterladen von Videos längst nicht allein auf YouTube beschränkt ist. Stattdessen stellt das Unternehmen auf seiner Seite eine ganze Liste unterschiedlicher Plattformen und Mediatheken bereit, auf denen ein Download möglich ist. Sollte sich das gewünschte Medium dort noch nicht finden lassen, so ist es Konvertieren dennoch einen Versuch wert.

Zusammenfassung

Als Endergebnis der Betrachtung steht hier der positive Gesamteindruck, den Qweb hinterlassen konnte. Definitiv handelt es sich um einen Konverter, der dazu in der Lage ist, die Anforderungen der Nutzer in Sachen Zuverlässigkeit, Kompatibilität und Umfang zu erfüllen. Wer den Download, der nur mit geringen technischen Systemvoraussetzungen kombiniert ist, einmal durchgeführt hat, kann in vollem Umfang auf diese Qualitäten zugreifen.

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Festivals sind besser als ihr Ruf

Für viele Eltern ist es ein Rätsel, dass ihre Sprösslinge gerne Festivals besuchen: Tagelang nicht duschen, Ravioli aus der Dose und Schlammschlacht auf dem Campingplatz. Was bewegt die meist jungen Besucher dazu, sich diesen offensichtlichen Strapazen auszuliefern?

Die Veranstalter des Highfield Festivals am Störmthaler See bei Leipzig haben ihre Besucher einfach mal gefragt. Das Festival hat sich in den letzten Jahren als wichtigstes Indie-Rock-Festival in den neuen Bundesländern etabliert und präsentiert jeweils drei Tage lang Live-Konzerte von nationalen und internationalen Bands.

Die Ergebnisse der Umfrage unter 1.100 Befragten halten einige Überraschungen bereit.

Irgendwas scheint es da abseits der Musik zu geben, irgendwo zwischen Kater, Campingstuhl und Dixiklo, denn 55,8 Prozent der Befragten sind schon mindestens zum zweiten Mal dabei, 8 Prozent sogar mehr als fünf Mal.

Das Highfield als einmaliges Ritual des Erwachsenwerdens scheidet damit schon mal aus, zumal 2017 lediglich 34 Prozent der Besucher jünger als 21 Jahre waren. Eine große Mehrheit von 80,7 Prozent ist der Ansicht, dass das Festival vor allem der Pflege von sozialen Kontakten innerhalb des Freundeskreises dient.

Aber auch neue Leute lernen die Besucher gerne kennen: 67,7 Prozent freuen sich, dass Menschen hier offensichtlich offener miteinander umgehen als sonst. Gut die Hälfte (50,8 Prozent) der Festivalteilnehmer sucht Abstand zum Alltag.

Musik-Therapie

Glaubt man den Highfield-Fans, ist diese besondere Stimmung aber nicht nur auf die Festivaltage beschränkt: 49,7 Prozent haben sich vorgenommen, nach dem Highfield auch in ihrem Alltag offener auf ihre Mitmenschen zuzugehen, 68,1 Prozent wollen zukünftig spontaner werden. Den Besuchern scheint es damit ernst zu sein, denn 65,2 Prozent bezeichnen Musikfestivals als lebensverändernde Ereignisse, deren Auswirkungen die meisten Gäste also langfristig und nachhaltig spüren. Dementsprechend genau formuliert sind auch die Ansprüche an Themen, die in Zukunft auf Festivals thematisiert werden sollten: 52 Prozent wünschen sich ein Umdenken im gesamtgesellschaftlichen Konsumverhalten, 48 Prozent möchten unseren Umgang mit natürlichen Ressourcen stärker betont sehen.

Dabei ist das Highfield Festival schon ganz gut auf diese Ansprüche vorbereitet. So wurde etwa ein spezieller Camping-Bereich unter dem Motto „Grüner Wohnen“ eingerichtet, ein abgesperrter Bereich, der Besuchern mit umweltbewusster Gesinnung die Möglichkeit geben soll, sauber und ruhig übernachten zu können.

Aber auch Klassiker wie „Rock am Ring“ warten inzwischen mit Sonderpaketen auf. Vom vollausgestatteten 2-Personen-Zelt an befestigten Wegen inklusive Innenausstattung bis hin zur „Wohlfühloase“ Specials wie WiFi-Zugang, Stromanschlüssen und Schließfächern gibt es hier für jede Geldbörse und jeden Geschmack das Richtige.

Eine Auszeit

Am Beispiel des Highfield zeigt sich: Die Klischees vom dauerbreiten, grölenden Festival-Freak im Tigerkostüm treffen auf die große Mehrheit der Besucher gar nicht (mehr) zu. Die meisten Festivalisten haben sich bewusst für eine Auszeit entschieden und vertreten konkrete Werte, Vorstellungen und Erwartungen, die ernsthafter sind als man vermuten würde.

Zwar können die Besucher zweifelsohne ausgelassen feiern, aber sie lassen dabei die großen Themen nicht außer Acht. Wer dazu ebenfalls Lust hat, es gibt noch Tickets. Das Loch in der Geldbörse wiederum lässt sich ja vielleicht mit einer Runde Roulette Regeln stopfen.

Quelle: FKP Scorpio Konzertproduktionen GmbH via ots

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Ein Trend namens Hörbuch

Ein Hörbuch kann helfen, die Eintönigkeit des Alltags zu bekämpfen. Ganz gleich, ob auf einem Langstreckenflug, beim Joggen oder Kochen eines mehrgängigen Menüs, Hörbücher sorgen für Abwechslung und sind beliebt bei Groß und Klein.

Auch als Hauptprogramm an einem verregneten Nachmittag sind sie ein guter Tipp zur Freizeitgestaltung. Nicht nur in den eigenen vier Wänden, sondern auch zum Beispiel in Krankenhäusern kommen sie zum Einsatz, weil sie analgetische – also schmerzlindernde – Wirkung haben sollen, was vor allem bei Kindern von großem Vorteil sein kann.

Kinder und Hörbücher sind sowieso eine ziemlich untrennbare Einheit. So lässt sich etwa beobachten, dass immer mehr Kinder und Jugendliche das Hörbuch dem „Lese“-Buch vorziehen.

Obwohl es Hörbücher schon seit Ende des 19. Jahrhunderts gibt – das Gesprochene wurde damals noch auf Tonwalzen und Wachsplatten gespeichert – ist ihr Absatz erst in den vergangenen zehn Jahren rasant in die Höhe geschnellt.

Kassenschlager Hörbuch

Hörbücher füllen mittlerweile ganze Regalwände größerer Buchhandelsketten. Aber auch gut sortierte kleinere Buchhandlungen haben sich dem Erfolg des Hörbuchmarktes angeschlossen.

Während es in großen Buchhandelsketten meistens nur Neuheiten und Bestseller in die Regale schaffen, sind kleinere Läden meist eine wahre Fundgrube für individuelle Empfehlungen aus allen Genres – vom Krimi bis zum Sachbuch ist alles dabei. Gelegentlich stößt man sogar auf eine Fremdsprachenabteilung.

Seine nächste Revolution erlebt das junge Medium jetzt: Es folgt der Popmusik ins Download-Zeitalter. Als Datenpäckchen lässt sich die Hörkunst ideal konsumieren – und vor allem auch vertreiben.

Hörbuch-Läden im Internet

Das erkennen zunehmend auch Verlage und Medienunternehmen. Sie gründen Hörbuch-Läden im Internet, so genannte Hör-Portale, aus denen sich ihre Kunden Audiobooks auf den Computer, den MP3-Player oder auch das Handy herunterladen können.

Vorteile des Internet-Vertriebs

Die Vorteile des Internet-Vertriebs liegen auf der Hand: Die Portale halten Hunderte Titel bereit. Auch solche, für die Buchläden keinen Regalplatz bereitstellen können. Die teure CD-Produktion und der aufwändige Vertrieb fallen weg. Deshalb ist ein heruntergeladenes Hörbuch in der Regel auch billiger als sein Gegenstück auf CD – meist zwischen 20 und 30 Prozent. Das notwendige Kleingeld gewinnt allerdings mit etwas Glück auch auf OnlineCasino.de Bonus Code. Und tagelang warten, bis der bestellte Ohrenschmaus im Laden oder zu Hause eintrifft, muss der Kunde auch nicht. Ein Download dauert Minuten.

Was Hörbücher ausmacht

Bei der Klassifikation von Hörbüchern wird grob zwischen jenen, in denen der Text von einem Sprecher oder eine Sprecherin vorgelesen wird, und solchen, die mit verteilten Rollen eher einem Theaterstück nahekommen, unterschieden. Zusätzlich gibt es auch noch Hörspiele, die vermehrt mit Geräuschen und Musik arbeiten.

Ob ein Hörbuch erfolgreich ist, liegt an mehreren Dingen: Am wichtigsten ist die Qualität des Sprechers oder der Sprecherin, denn die Aufmerksamkeit des Zuhörers liegt ja vor allem dort. Oft sind es Theater- oder Filmschauspieler, die ihre Stimmen einem Hörbuch leihen. Ein anderes Kriterium liegt bei einer möglichst raffinierten Kürzung des Textes: Ein logischer, spannender Handlungsverlauf und ein interessanter Einstieg in den Text müssen in jedem Fall gegeben sein.

Hörbücher für Kinder müssen in erster Linie nachvollziehbar sein. Sind sie es nicht, wird es schwierig, jüngere Hörer als Alternative zum Fernsehprogramm für ein Hörbuch zu begeistern. Spannung und Klarheit sind hier gefragt, ohne Ausritte in kunstvolle Text- und Toncollagen.

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Das Iphone gab’s schon in der Biedermeierzeit…?!

Sein Gesichtsausdruck und seine Körperhaltung scheinen nur allzu vertraut. In keiner U-Bahn der Welt würde er noch Aufmerksamkeit erregen. Wäre da nicht die Tatsache, dass der Mann nur spärlich mit einem indianischen Lendenschurz bekleidet ist und in einem Gemälde sitzt, das im Jahr 1937 gemalt wurde. Es entstand also 70 Jahre vor der Erfindung des iPhones.

Es handelt sich um Bild des italienischen Malers Umberto Romano, das heute im historischen Postamt von Springfield in Massachusetts hängt. „Mr. Pynchon and the Settling of Springfield“ orientiert sich sehr lose an tatsächlichen Ereignissen aus der Zeit vor dem amerikanischen Unabhängigkeitskrieg. Es zeigt ein Treffen zwischen englischen Siedlern und Mitgliedern zwei der größten Indianerstämme Neuenglands

Ganz offensichtlich kann der Gegenstand, den der sitzende Mann so intensiv anstarrt, also kein iPhone sein. Doch worum handelt es sich dann?

Historiker halten es durchaus für möglich, dass der amerikanische Ureinwohner auf dem Bild tatsächlich eine neue technische Errungenschaft in der Hand hält.

„Als Romano an dem Wandgemälde arbeitete, waren US-Amerikaner geradezu besessen von dem Mythos des ‚edlen Wilden‘“, erklärt New Yorker Autor und Historiker Daniel Crown. Er glaubt, dass Romano in seinem Bild darstellen wollte, wie moderne Technologie in einer neugierigen, aber technologisch völlig primitiven Gesellschaft eingeführt wurde. Den speziellen Gegenstand in der Hand des sitzenden Mannes hält Crown dabei für einen Spiegel. Diese Vermutung passt zum Standpunkt des Mannes, denn er befindet inmitten verschiedener Keramikkrüge und anderer Handelsgüter. Daher ist es naheliegend, dass er keinen einheimischen Gegenstand in der Hand hält, sondern gerade eine Gabe der europäischen Siedler betrachtet. Tatsächlich wurden Spiegel zu dieser Zeit häufig als Geschenke ausgetauscht. Zu dieser Theorie passt auch, dass der Mann den Gegenstand etwa auf Augenhöhe hält.

Ein ganz ähnliches Bild stammt aus der Biedermeierzeit: „Die Erwartete“ des österreichischen Malers Ferdinand Georg Waldmüller. Es entstand zwischen 1850 und 1860 und hängt heute in der Neuen Pinakothek in München. Die junge Frau auf dem Gemälde von 1860 erweckt den Anschein, in ihren Social Media-Feed vertieft zu sein oder im Europa Casino spielen.

Ihre Haltung erinnert sehr an den Anblick, der sich uns heute so oft auf den Gehwegen bietet, wenn wir gerade mal selber von unserem Smartphone aufschauen: Menschen, die geradezu zombieartig umherlaufen und nur noch das Smartphone in ihren Händen wahrnehmen.

Selbstverständlich starrt das Mädchen im Bild nicht auf ein Smartphone, sondern ist wohl eher auf dem Weg zur Kirche. In den Händen hält es ein kleines Gebetbuch. 1850 oder 1860 hätte natürlich jeder Betrachter den Gegenstand, in das das Mädchen so vertieft ist, als Gesangs- oder Gebetbuch erkannt. Doch heutzutage muss jedem die Ähnlichkeit zwischen der Szene und einer modernen Teenagerin auffallen, die in ihr Smartphone vertieft ist.

Unser von moderner Technologie geprägtes Hirn unterzieht Kunstwerke aus vergangenen Epochen automatisch einer neuen Interpretation.

Worum es sich bei dem Gegenstand tatsächlich handelt, werden wir wohl nie mit Sicherheit sagen können. Er könnten Klinge, Bibeltext oder Spiegel sein. Oder doch ein iPhone in der Hand eines Zeitreisenden? Vielleicht ist das Faszinierendste an dem Gemälde, das wir in einem Gegenstand immer genau das sehen, was wir in ihm sehen wollen.

Bildquelle (Die Erwartete, Ferdinand Georg Waldmüller ): Wikimedia Commons

Musik-Streaming-Dienste – Musik „to go“

Der Trend geht heutzutage in vielerlei Hinsicht weg vom dauerhaften Besitzanspruch und hin zur Flatrate. Das gilt nicht nur für Filme und Serien, sondern auch für Musik. Immer mehr Menschen lassen die CD oder auch Schallplatte im Regal verstauben. Musik-Streaming-Dienste wie Spotify, Apple Music, Deezer oder Amazon Music Unlimited werden deshalb immer beliebter.

Die erste Wahl beim Musik-Streaming ist laut der Marktforschungsstudie „Digitale Familienkommunikation“ des Münchner TNS-Instituts nach wie vor Spotify: 17 Prozent der Befragten nutzen diesen Dienst regelmäßig, gefolgt von Amazon Music (14 Prozent) und Google Music (8 Prozent). Den vierten Platz teilen sich Apple Music und Deezer (7 Prozent) knapp vor Napster. Die Schlusslichter stellen gemeinsam Ampya, Juke und Tidal dar (jeweils 5 Prozent).

Entsprechend nennt Spotify mittlerweile User-Zahlen weit jenseits der 100 Millionen-Marke. Auch Apple Music ist auf dem Vormarsch und spricht von knapp 30 Millionen zahlenden Nutzern. Und nach wie vor verzeichnet die Branche ein konstantes bis atemberaubendes Wachstum, so dass ein Ende der Erfolgsgeschichte vorerst wohl nicht abzusehen ist.

Das Angebot ist groß – probieren geht vor abonnieren

In der Regel verlangen Streaming-Dienste rund zehn Euro im Monat für den vollständigen und werbefreien Zugriff auf ihre Musikbibliotheken. Dieser Betrag lässt sich vielleicht ja über einen Cosmo Casino Bonus wieder reinholen.

Aber Spotify und Deezer etwa bieten neben ihren Premium-Paketen auch einen gänzlich kostenlosen Zugriff an. Allerdings gibt es wichtige Unterschiede im Angebot.

Bei Spotify zum Beispiel können Nutzer ihre Playlisten mit einer kostenlosen Version in der Zufallswiedergabe hören, Lieder aber nur begrenzt überspringen. In regelmäßigen Abständen läuft Werbung. Die kostenpflichtige Premiumversion (9,99 Euro) kommt ohne Werbung und Einschränkungen aus und bietet besseren Ton und eine Downloadfunktion für den offline-Modus.

Bei Deezer wiederum kann der Nutzer zwischen drei unterschiedlichen Angeboten wählen: Discovery, Premium und Premium+. Discovery ist kostenlos und wird daher ebenfalls mit Werbung finanziert. Die Soundqualität ist außerdem nicht so gut wie bei den beiden kostenpflichtigen Programmen.

An CD-Qualität reicht allerdings ohnehin kein Anbieter auch mit seinem kostenpflichtigen Angebot nicht heran. Wer Musik-Streaming nahezu ausschließlich auf dem Smartphone nutzt, kann aber getrost bei seinem Gratis-Account bleiben.

Unterschiede gibt es neben dem Nutzungsumfang übrigens auch in Sachen Bedienung und Datenschutz. Im Netz finden sich zahlreiche Angebotsvergleiche und Übersichten der einzelnen Musik-Streaming-Dienste. Es ist also ratsam, sich erst einmal einen Überblick zu verschaffen und die verschiedenen Streamingdienste zum Beispiel auch während eines Probemonats mal zu testen.

Mehr Musik als man hören kann

Die Vorteile des Musik-Streaming liegen eindeutig in der steten Verfügbarkeit, der Flexibilität und natürlich Vielfalt der Angebote. Als Abonnent eines Musik-Streaming-Dienstes hat man jederzeit fast uneingeschränkten Zugriff auf die riesigen Musik-Bibliotheken mit häufig mehr als 40 Millionen Titeln. Das sind mehr Songs als „Mensch“ sich in seinem ganzen Leben anhören kann. Im Gegensatz zur klassischen Form des Musikhörens sind also hinsichtlich der Musikvielfalt kaum Grenzen gesetzt, auch neue Musik lässt sich somit leicht neu entdecken.

Was vielleicht sogar am besten ist, das lästige Taggen und verwalten der Musik fällt gänzlich weg, und Cover muss auch niemand aus dem Netz ziehen oder gar selber basteln – die Musik-Bibliothek ist von Anfang an aufgeräumt.

Nichts für wahre Musik-Genießer

Nicht nur dass die Soundqualität selten an CD-Qualität herankommt, auch die permanente Verfügbarkeit sowie riesige Auswahl kann überfordern und der Musik ihren Reiz nehmen. Entsprechend leidet der intensive Genuss von Musik mitunter sehr. Als weiterer Nachteil ist anzumerken, dass die „gemieteten“ Songs aus lizenztechnischen Gründen aus dem Angebot unterschiedlicher Anbieter unvermittelt verschwinden können und dem Abonnenten dann nicht länger zur Verfügung stehen. Und zu guter Letzt kann man Titel von Musik-Streaming-Diensten nicht ohne weiteres exportieren, um sie beispielsweise als musikalische Untermalung für den Videoschnitt nutzen zu können.

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Immer und überall: Das Smartphone bestimmt unseren Alltag

Der Mobile World Congress in Barcelona, der in diesem Jahr vom 26. Februar bis 1. März stattfindet, wirft einmal mehr ein Schlaglicht auf den Stellenwert mobiler Technologien und Entwicklungen, die sich bei den Verbrauchern in der Hauptsache auf das Smartphone konzentrieren.

Wie die aktuelle Deloitte-Studie „Im Smartphone-Rausch: deutsche Mobilfunknutzer im Profil“ zeigt, hat nicht nur so gut wie jeder Bürger einen der digitalen Allrounder in der Tasche, sondern nutzt ihn auch rund um die Uhr. Sprachtelefonie ist dabei auf dem Rückzug, dominiert wird die Kommunikation von Messaging-Diensten und E-Mails. Auch als Second Screen beim Fernsehen wird das Gerät gerne eingesetzt.

Erstaunlich dabei: Gerade die Deutschen scheinen Wert auf eine klare Trennung von beruflicher und privater Nutzung zu legen – und über ein Drittel versucht sich mehr oder weniger intensiv an einer Entwöhnung.

„Das Smartphone ist in den letzten Jahren für die Deutschen zum ständigen Begleiter im Alltag geworden. Dank neuer Gerätefunktionen ist es längst schon nicht mehr nur ein Kommunikationsgerät, sondern hat ein universelles Einsatzspektrum entwickelt. Daher verwundert es kaum, dass viele Konsumenten ihr Smartphone inzwischen für unverzichtbar halten“, kommentiert Dr. Andreas Gentner, Partner und Leiter TMT EMEA bei Deloitte.

Mittlerweile ist Konsens, dass Smartphone und Tablet sogar das Auto als Statussymbol ersetzen. Konkret heißt das: Wer sich früher noch ein teures Auto in die Garage gestellt hat, gönnt sich heute eher das neueste Handy und greift dazu auch durchaus tief in die Tasche. Wer allerdings nicht ausreichend tiefe Taschen besitzt, der hat vielleicht mit einem Cherry Casino Gutscheincode Glück.

Junge Nutzer kleben am Display

Ganze 56 Mal schauen die Menschen am Tag auf ihr Smartphone, zumindest wenn sie zwischen 18 und 24 Jahre alt sind. Das ändert sich mit dem Älterwerden: Wer sich bereits im Rentenalter befindet, interessiert sich im Schnitt nur noch neun Mal täglich für Neuigkeiten vom Display. Altersübergreifend kommen die Bürger in Deutschland auf knappe 30 Blickkontakte mit ihrer digitalen Verbindung zur Welt.

Social Networks schlagen Sprachtelefonie

Die zunehmende Smartphone-Nutzung bedeutet indes nicht, dass immer mehr telefoniert wird. Entsprechend einem bereits länger beobachteten Trend ist die Sprachtelefonie auf dem Rückzug und macht vor allem der Nutzung von Messaging-Diensten (z.B. WhatsApp) und E-Mail Platz. Die klassische SMS hat sich in die Nische verabschiedet. Und nur noch knapp ein Drittel der Mobilfunknutzer verwendet mindestens einmal am Tag die klassische Sprachtelefonie. Weiteres Potenzial besitzen hingegen Video Calls, die derzeit von immerhin 8 Prozent täglich genutzt werden.

Nachrichtenkonsum auf Platz 1

Auch als Informationsquelle und Entertainment Device bieten Smartphones vielfältige Möglichkeiten. Die meistgenutzten sind dabei das Informieren über die neuesten Nachrichten, täglich praktiziert von etwa der Hälfte der Verbraucher, die Bewegung in sozialen Netzen (über ein Drittel) sowie Spielen, Fotografieren und Videos (je 15 bzw. 12 Prozent). Bis zum vollwertigen Infotainment-Center scheint noch etwas Luft, denn Filme, Musik und Navigation sind nur für eine einstellige Prozentzahl von Nutzern an der Tagesordnung.

Smartphone nahezu überall im Einsatz

Die Menschen nutzen ihr Smartphone nicht nur immer öfter, sondern auch (fast) überall: bei der Arbeit und auf der heimischen TV-Couch. Dort wird es oft als „Second Screen“ eingesetzt wird, ebenso wie beim Einkaufen, in Bus und Bahn sowie beim Essen. Am Steuer ist der Smartphone-Verkehr gesetzlich geregelt, nicht jedoch bei Fußgängern im Straßenverkehr. So riskieren knapp 30 Prozent, die ihre Aufmerksamkeit auch beim Überqueren der Straße dem Smartphone widmen, ihre Gesundheit, aber kein Bußgeld.

Nach Feierabend nur privat

Gerade einmal 13 Prozent werfen auch nach Feierabend öfter mal einen Blick auf ihr beruflich genutztes Gerät, 49 Prozent tun dies niemals. Die restlichen 38 Prozent scannen ihr Smartphone „manchmal“ auf beruflich relevanten Content, wobei auch hier ein etwas höherer Anteil bei jüngeren Verbrauchern zu beobachten ist. Bemerkenswert: Wenn das Smartphone beruflich genutzt wird, dann für die Kommunikation und als Kalender. Anspruchsvollere Business-Anwendungen sind hingegen nicht sehr verbreitet.

„Das Smartphone ist längst unverzichtbar. Dennoch versuchen 46 Prozent der Befragten eigenen Angaben zufolge bereits, die Verwendung ihres Smartphones einzuschränken, oder sie haben dies vor. Ganz offensichtlich lässt sich der Smartphone-Konsum nicht ins Unermessliche steigern. Konsumenten werden künftig stärker jene Dienste und Inhalte annehmen, die Ihnen einen besonderen Mehr- oder Unterhaltungswert versprechen“, fügt Gentner hinzu.

Quelle: Deloitte, übermittelt durch news aktuell

Mehr Mobilität für die ganze Familie – Wie Smartphones und Tablets den Alltag prägen

Mobile Geräte sind aus dem modernen Leben nicht mehr wegzudenken. Sie dienen der Kommunikation, navigieren durch den Straßenverkehr und helfen sogar beim Lernen. Auch das Familienleben wird maßgeblich von Smartphones und Tablets geprägt. Um Entwicklungsstörungen beim Nachwuchs vorzubeugen, müssen Eltern allerdings einiges beachten.

Grenzloses Kommunizieren

Smartphones sind im Bereich der Kommunikation für viele inzwischen unverzichtbar. Nicht nur für Telefonate sind sie im Einsatz, sondern vielmehr zum Versenden von Kurznachrichten, Bildern und Videos. Die mobilen Gerätschaften dienen als Zugang zu sozialen Netzwerken, erlauben den ständigen Kontakt zueinander und können innerhalb der Familie ein praktisches Werkzeug für Absprachen sein. Sollte der Nachwuchs beispielsweise einmal nicht wie geplant den Bus erwischen oder aus sonstigen Gründen nicht mit öffentlichen Verkehrsmitteln nach Hause kommen, ist die Kontaktaufnahme mit den Eltern in wenigen Sekunden erledigt. Gleichzeitig kann ein Smartphone Kindern zu mehr Selbstständigkeit verhelfen, weil sie, um beim genannten Beispiel zu bleiben, komfortabel nach alternativen Transportmöglichkeiten recherchieren können. Mit Smartphone ist theoretisch jeder erreichbar, was den Familienalltag zweifelsfrei erleichtern kann. Spontane Planänderungen sind kein Problem mehr.

Tablets für den mobilen Freizeitspaß

Tablets wiederum spielen im Sektor Unterhaltung eine große Rolle und werden gerne zum Spielen, Genießen von Filmen oder zum Shoppen im Internet genutzt. Die platzsparenden Geräte sind in vielen Haushalten längst Standard und stellen eine Alternative zu Computern und Laptops dar. Bereits die Kleinsten wissen oft genau, wie sie mit dem Touch-Display umgehen müssen und finden sich nach wenigen Malen gut zurecht. Während Kinder mit Tablets Spiele spielen, beschäftigen sich Jugendliche und Erwachsene vorwiegend mit dem Streamen von Filmen sowie Serien oder lesen elektronische Bücher. Die Vorteile sind überzeugend: Tablets sind leicht, lassen sich überall mitnehmen und verwandeln sich durch gezielte Nutzung von Applikationen in ein vielfältiges Freizeitangebot. Tablets können zuhause aber auch

  • als Kontrollstation für Smart-Home-Systeme,
  • zum Skypen mit Familienmitgliedern,
  • als digitaler Bilderrahmen oder
  • als Rezeptbuch in der Küche herangezogen werden.

Um nur wenige Beispiele zu nennen. Die Einsatzmöglichkeiten sind schier endlos.

Die Größe von Tablets spielt, abhängig vom individuellen Einsatz, eine zentrale Rolle. Die Auswahl reicht von kleinen 7 Zoll-Varianten bis hin zum großzügigen 13 Zoll-Modell. Die Redaktion von tabletvergleich.net fasst zusammen, welche Tablet-Größe abhängig vom Bedarf empfehlenswert ist: „Grundsätzlich kann gesagt werden, dass sich Tablets mit 7 Zoll eher für Personen eignen, die gerne ein Buch auf dem Tablet lesen, während Tablets mit 10 Zoll für Film- und Spieleliebhaber gedacht sind.“

Risiken von übermäßigem Medienkonsum

Trotz aller Vorteile, dürfen Eltern die Risiken, die mit dem regelmäßigen Medienkonsum über Smartphones und Tablets für ihren Nachwuchs einhergehen, nicht unterschätzen. Nutzen Kinder digitale Medien ohne Kontrolle von Erziehungsberechtigten, kann das die Entwicklung nachweislich stören. Wie die Berliner Zeitung im vergangenen Jahr berichtete, bestätigt eine Studie, dass zwischen Entwicklungsstörungen und übermäßiger Mediennutzung ein Zusammenhang besteht. Im Grundschulalter könnte sich dies über Konzentrationsstörungen zeigen, bei Kleinkindern über Störungen in der Sprachentwicklung. Einer der Studienleiter bezog klar Stellung und rät davon ab, Kindern vor dem 12. Lebensjahr ein Handy bereitzustellen. Zudem empfehlen die Autoren der Studie:

  • frühzeitiges Üben eines kontrollierten Umgangs mit digitalen Medien
  • klare Regeln zur Mediennutzung aufstellen und kontrollieren
  • keine unbeaufsichtigte Internetnutzung durch Kinder
  • automatische Abschaltfunktion für bestimmte Zeiten einrichten
  • smartphonefreie Bereiche festlegen

Die unkontrollierte Nutzung digitaler Medien kann bis zur Abhängig reichen. Eltern sind daher aufgefordert einen kritischen Blick darauf zu werfen, wie, wann und wie lange ihre Schützlinge mit Smartphones und Tablets beschäftigt sind. Auch die Verwendung von Kindersicherungen und die bewusste Entscheidung für altersgerechte Spiele sind im Kampf gegen gesundheitliche Folgeschäden elementar. Im Internet gibt es für nahezu jedes Tablet oder Smartphone entsprechende Anleitungen zur Einrichtung von Sicherungen. Ein Beispiel liefert das folgende YouTube-Video zum Amazon Fire Tablet, mit Erklärungen zur Einrichtung von Kinderkonten, Einschränkungen und vielem mehr:

Ein Tablet kann eine wunderbare Sache für Kinder und Jugendliche sein, wenn die Nutzung kontrolliert verläuft. Spielen und Lernen mit mobilen Geräten können im richtigen Maß durchaus förderlich sein. Das Problem ist oft das unübersichtliche Angebot und mangelndes Wissen über die Risiken bei Eltern. Auf dem Internetportal schau-hin.info finden Erwachsene unter anderem Goldene Regeln im Umgang mit Mobilgeräten für Kinder zwischen drei und sechs Jahren, zwischen sieben und zehn sowie elf und dreizehn Jahren. Die dort aufgeführten Informationen liefern wertvolle Anhaltspunkte, um Mobilgeräte im Familienleben sinnvoll und möglichst risikofrei einzusetzen.

 

Quellenangabe Fotos: unter pixabay.com (TanjaO, NadineDoerle)