Weihnachtliche Lieder und Bräuche in anderen Ländern

WeihnachtsgebäckDas Weihnachtsfest steht unmittelbar bevor und wie jedes Jahr verkünden die Weihnachtsmärkte wieder Besucherrekorde. In Hamburg stehen 16 verschiedene Märkte zur Auswahl und da die Hafenstadt seit je her als internationalste, weltoffenste und multikulturellste Stadt Deutschlands bekannt ist, werden die Weihnachtslieder natürlich nicht nur in deutscher Sprache gesungen. Von den Glühweinständen erklingen die Melodien in unterschiedlichsten Sprachen. Da kommt ja unweigerlich die Frage auf, wie in anderen Ländern das Weihnachtsfest gefeiert wird.

In Großbritannien werden die Geschenke an Heiligabend („Christmas Eve“) vom Father Christmas unter den Weihnachtsbaum gelegt, ausgepackt werden dürfen sie allerdings erst am nächsten Morgen. Zum Dessert gibt es traditionell Mince Pie oder Plumpudding, in dem sich Münzen oder Glücksbringer für die Kinder verstecken könnten.

In Spanien bringen am 6. Januar die Heiligen Drei Könige die Geschenke anstelle des Christkinds. Die unartigen Kinder erhalten lediglich essbare Kohlestücke. In vielen Städten gibt es Umzüge zu Ehren der Heiligen Drei Könige. Weitere wichtige Tage in der Weihnachtszeit sind: die „Loteria de Navidad“ am 22. Dezember sowie der 28. Dezember „El Dia de los Inocentes“, an dem ähnlich wie bei uns am ersten April ständig gescherzt wird.

In Frankreich lieferte lange Zeit der Saint Nicolas die Geschenke am 6. Dezember. Heutzutage kommt Père Noël in der Nach vom 24. Auf den 25. Dezember durch den Schornstein, um den Kindern die Geschenke in die bereitgestellten Stiefel zu legen. Als Weihnachtsmahl ist der „Dinde aux marons“ – ein mit Maronen gefüllter Truthahn beliebt. Ebenfalls als Festmahl sehr gefragt ist „Reveillon“ – bestehend aus Austern, Pasteten, Truthahn und Champagner.

In Schweden wird am 13. Dezember das Fest der heiligen Lucia gefeiert. Die Geschenke gibt es wie in anderen skandinavischen Ländern auch jedoch erst am Heiligabend. Traditionell wird ein besonderes Disney-Programm ausgestrahlt. Danach gibt es das klassische „Julbord“ – ein Buffet mit schwedischen Köstlichkeiten.

In Russland wird Weihnachten erst am 7. Januar gefeiert, da dies im Julianischen Kalender dem 25. Dezember entspricht. Wie in anderen osteuropäischen Ländern auch kommt das Väterchen Frost mit seiner Enkelin in einem Schlitten, der von drei Pferden gezogen wird und bringt den Kindern die langersehnten Geschenke.

In Australien liegt das Weihnachtsfest mitten im Sommer. Daher trägt Santa Claus vor Ort rote Boxershorts und fährt auf Wasserskiern durch die Wellen. Als Festmahl wird auch hier der Truthahn bevorzugt, allerdings wird dieser bevorzugt am Strand als Picknick verzehrt.

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